Begrüßungsrede des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, bei den Verhandlungen mit dem US-Außenminister John Kerry am 24. März 2016 in Moskau

546-24-03-2016

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Sehr geehrter Herr Außenminister, lieber John,

Kollegen,

Wir freuen uns, Sie in Moskau zu begrüßen. Wir stehen regelmäßig am Rande verschiedener Veranstaltungen in Kontakt, freuen uns aber, Sie bereits zum dritten Mal in den letzten sechs, sieben Monaten in der Russischen Föderation zu empfangen.

Wie vereinbart wurde, werden wir heute das größte Augenmerk unserem Zusammenwirken in der internationalen Arena widmen, vor allem der Syrien-Regelung. Wir werden aber auch andere problematische Situationen in der Region Naher Osten und Nordafrika besprechen, Meinungen darüber austauschen, wie die internationale Gemeinschaft die Regelung der Ukraine-Krise fördern wird. Wir haben viele Fragen, die im Kontext der bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA besprochen wird. Du hast schon vor langem  Interesse daran geäußert, diesem Thema besondere Aufmerksamkeit bei unseren Verhandlungen zu widmen. Ich denke, dass wir das heute machen können. Jedenfalls rechne ich damit, dass die heutigen Verhandlungen nützlich sein werden und wir anschließend dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin beim Treffen im Kreml berichten können, wie wir die weitere Kooperation in der internationalen Arena sehen.

Herzlich willkommen nochmals!

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John Kerry (wie übersetzt): Ich hoffe, dass unser heutiges Gespräch erfolgreich sein wird. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und dir zum Geburtstag gratulieren.  Ich hoffe, dass dieses Datum dir zusätzliche Weisheit bei der Durchführung dieser Verhandlungen verleiht. Für Deine 39 Jahre siehst du toll aus.

Sergej Lawrow: Danke, John. Wenn aber die Weisheit mit Zahl der Geburtstage gemessen wird, kann ich dir nicht mehr hinterher kommen.

John Kerry (wie übersetzt): Wenn du die Älteren respektieren wirst. Das ist am wichtigsten.

Sergej Lawrow: Ich möchte absolut dem zustimmen, was Du über die Wichtigkeit des russisch-amerikanischen Zusammenwirkens sagtest. Unsere Kooperation zu Syrien, unsere Beharrlichkeit haben es ermöglicht, einen Erfolg zu erreichen, weil wir auf Grundlage der Gleichberechtigung arbeiteten und dies weiter machen. Wir arbeiteten mittels Bildung eines Gleichgewichts der Interessen nicht nur zwischen Moskau und Washington, sondern auch aller einbezogenen Seiten sowohl in Syrien, als auch außerhalb ihrer Grenzen. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir dieselbe Methode in Bezug auf andere internationale Probleme sowie unsere bilateralen Beziehungen anwenden, wir eine gute Zukunft haben.

Zusätzliche Materialien

Foto

Персоналии: Керри, Джон
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