Discours du Ministre

19 juin 202019:00

Einführungsworte des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, bei den Verhandlungen mit dem Außenminister der Republik Belarus, Wladimir Makej, am 19. Juni 2020 in Minsk

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Sehr geehrter Herr Makej,

sehr geehrte Freunde,

wir freuen uns, wieder in Minsk zu sein. Wir fühlen uns hier wie zu Hause.

Die Tatsache, dass wir unsere persönlichen Kontakte wiederaufnehmen, bestätigt, dass die Maßnahmen, die unsere Länder und Regierungen im Kampf gegen die Corona-Infektion ergreifen, erfolgreich sind. Neben dem Zusammenwirken auf der Ebene der Dienste, die für die Sicherheit der Menschen zuständig sind, arbeiten wir, wie Sie bereits erwähnt haben, bei der Evakuierung unserer Bürger aus dritten Ländern zusammen. Die Fluggesellschaft „Belavia“ half unseren Bürgern, aus Ägypten, Indien, den Vizeaußenminister und Angola heimzukehren. Auch wir handelten genauso, als unsere Fluggesellschaften Menschen aus den Ländern ausführten, wo sich auch weißrussische Bürger befanden.

In diesem Jahr arbeiten wir im Zeichen des 75. Jahrestages des Sieges im Großen vaterländischen Krieg zusammen. Neben anderen Gästen erwarten wir den Präsidenten Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, zur Parade auf dem Roten Platz und auch zu anderen feierlichen Veranstaltungen am 24. Juni. Wir werden unsere Arbeit beim Widerstand jeglichen Versuchen zur Fälschung der Geschichte und zur Umdeutung der Ergebnisse und der Bedeutung unseres gemeinsamen Sieges fortsetzen.

Wir arbeiten aktuell im Rahmen des Programms von abgesprochenen Handlungen auf dem Gebiet Außenpolitik. Das ist ein äußerst wichtiges Instrument, das unseren Ländern gestattet, die Interessen des Unionsstaates in der internationalen Arena zu sichern. Wir legen sehr viel Wert auf diese Tradition, die beim Voranbringen unserer internationale in verschiedenen internationalen Strukturen hilft.

Im Wirtschaftsbereich haben wir ziemlich viele gemeinsame Projekte, unter anderem der Bau des Belarussischen Atomkraftwerkes. Im Juli wird der physische Start des ersten Energieblocks erwartet. Ich hoffe, dass auch in anderen Bereichen, wo unsere zuständigen Wirtschaftsbehörden arbeiten, konkrete Fortschritte zu sehen sein werden.

Wir haben heute ein sehr langes und inhaltreiches Treffen mit Herrn Lukaschenko gehabt. Wir legen immer viel Wert auf die Schätzungen Ihres Staatsoberhauptes, was unsere Verbindungen, die Entwicklungsperspektiven des Unionsstaates und der Prozesse in unserer Region sowie in der internationalen Arena im Allgemeinen angeht.

Wir werden heute alle Fragen erörtern, die unsere Aufmerksamkeit  verlangen, insbesondere das Zusammenwirken in der OVKS, der GUS, der EAWU sowie in der SOZ, wo Weißrussland den Beobachterstatus hat. Natürlich werden wir uns ansehen, wie in dieser Phase (die angesichts des  Coronavirus und der internationalen Situation) die UNO, die OSZE und andere multilaterale Strukturen arbeiten. Es ist immer nützlich, Einschätzungen und Meinungen darüber auszutauschen, wie sich die Beziehungen jedes von unseren Ländern mit unseren nahen Nachbarn entwickeln. Ich meine die Europäische Union. Und auch die Nordatlantische Allianz befindet sich quasi an der Schwelle unseres gemeinsamen Staates.

Im Allgemeinen legen wir sehr viel Wert auf unsere Beziehungen. Ich bin mir sicher, dass unsere heutigen Verhandlungen und die Unterzeichnung des bilateralen Regierungsabkommens über gegenseitige Anerkennung der Visa und über andere Fragen, die mit Einreisen ausländischer Bürger und staatenloser Personen auf das Territorium der Mitgliedsländer des Vertrags über Bildung des Unionsstaates unser außenpolitisches Zusammenwirken und unsere gemeinsamen Bemühungen um die Festigung des Unionsstaates voranbringen werden.

 

 

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