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7 Juli 201418:16

Kommentar des Außenministeriums Russlands zur Abtragung des Denkmals den Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee in der polnischen Stadt Limanowa

1649-07-07-2014

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In letzter Zeit mehren sich in Polen Fälle von Vandalismus gegen Denkmäler für sowjetische Soldaten, die in den Jahren des Zweiten Weltkriegs das polnische Land von den faschistischen Eindringlingen befreit haben, sowie Versuche, Denkmäler ohne Genehmigung zu verlegen.

Aber sogar vor diesem negativen Hintergrund erscheint die Tatsache, dass dieser Tage in der Stadt Limanowa (Woiwodschaft Kleinpolen) das Denkmal der Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee abgetragen wurde, als wahrhaft himmelschreiend. Diese frevlerische Aktion wurde von den Kommunalbehörden durchgeführt, die damit das zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Republik Polen geschlossene Abkommen über Grab- und Gedenkstätten für die Opfer von Kriegen und Repressionen vom 22. Februar 1994 verletzt und natürlich ohne Zustimmung der russischen Seite gehandelt haben.

Wir werten dies als einen Versuch, das geltende russisch-polnische Regierungsabkommen faktisch einseitig zu revidieren und im Grunde einen „Denkmalkrieg" auszulösen. Noch dazu geschieht dies an der Schwelle zum 70. Jahrestag des Sieges der UdSSR im Großen Vaterländischen Krieg. Man sollte den polnischen Partnern in Erinnerung rufen, dass in ihrer Erde über 600 000 sowjetische Soldaten ruhen, die ihr Leben für die Befreiung Polens von den deutschen faschistischen Eindringlingen hingegeben haben.

Wir erwarten von der polnischen Seite eine offizielle Erklärung und die bedingungslose Einhaltung der bilateralen Vereinbarungen sowie der in einer zivilisierten Gesellschaft üblichen Normen.

7. Juli 2014

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