Kommentare und Aussagen von Ausländischen Ministeriumssprecher

4 November 201911:00

Kommentar der Presse- und Informationsstelle des Außenministeriums Russlands angesichts des Arbeitsbesuchs des Außenministers der Republik Burundi, Ezechiel Nibigira, in der Russischen Föderation

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Vom 4. bis 7. November findet der Arbeitsbesuch des Außenministers der Republik Burundi, Ezechiel Nibigira, in Russland statt. Am 5. November wird der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit ihm Verhandlungen durchführen.

Zwischen Russland und Burundi wird ein konstruktiver politischer Dialog aufrechterhalten. Seine Grundlage bilden eine nahestehende Wahrnehmung der globalen Prozesse, Ähnlichkeit der Herangehensweisen der zwei Länder bei den Fragen der Bildung einer gerechten Weltordnung, Rechtsstaatlichkeit, Anhänglichkeit an das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der souveränen Staaten. Es wurde ein enges Zusammenwirken im Rahmen der UNO und auf anderen multilateralen Plattformen aufgenommen.

Die Minister werden die Ergebnisse des am 23. und 24. Oktober in Sotschi stattgefundenen Wirtschaftsforums und Russland-Afrika-Gipfels besprechen, an deren Arbeit der Zweite Vizepräsident der Republik Burundi, Joseph Butore, teilnahm.

Es steht ein vertiefter Meinungsaustausch zu den wichtigsten Problemen der internationalen und regionalen Tagesordnung mit dem Schwerpunkt Deblockierung der Krisensituationen in den Brandherden des Afrikanischen Kontinents, vor allem in der Region der Großen Seen und in der Demokratischen Republik Kongo, Zentralafrikanischen Republik, Somalia und Südsudan, bevor.

Angesichts der Intensivierung der Geschäftspartnerschaft zwischen der russischen und burundischen Geschäftsgemeinschaften in den letzten Jahren wird im Laufe der bevorstehenden Verhandlungen besondere Aufmerksamkeit der Förderung der bilateralen handelswirtschaftlichen und Investitionskooperation im Bereich Industrie und Förderung der Bodenschätze sowie in der Landwirtschaft gewidmet.

Sergej Lawrow und Ezechiel Nibigira werden das Zusammenwirken zwischen Moskau und Bujumbura im humanitären Bereich, darunter die Verbindungen zwischen den Wahlkommissionen von zwei Ländern, die Ausbildung der burundischen nationalen Fachkräfte an den russischen Hochschulen und Studienaufenthalt der Diplomaten des außenpolitischen Dienstes Burundis an der Diplomatischen Akademie des Außenministeriums Russlands besprechen. Im Kontext der nachhaltigen Entwicklung der umfassenden Kontakte Burundis mit der Republik Mordowien und der Republik Krim soll ebenfalls das Thema der Erweiterung der zwischenregionalen Kooperation angeschnitten werden.

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