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26 Februar 202018:24

Rede des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, auf der Zeremonie der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen dem Außenministerium Russlands, Föderalen staatlichen Unitarunternehmen Informations- und Telegrafenagentur Russlands (ITAR-TASS) und der Föderalen Archivagentur (Rosarchiv) zur informationellen Begleitung des 75. Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg und des 75. Jahrestags seit der Schaffung der Vereinten Nationen, am 26. Februar 2020 in Moskau

370-26-02-2020

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Wir haben gerade ein Kooperationsabkommen mit der Föderalen Archivagentur und ITAR-TASS anlässlich der Veranstaltungen, die dem 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gewidmet sind und gerade umgesetzt werden.

Im Außenministerium wurden sehr enge, Partnerschafts- und Freundschaftsverbindungen mit unseren Kollegen aufgenommen – Rosarchiv und ITAR-TASS. Wir vereinigen die Möglichkeiten der föderalen Exekutivorgane, unserer Medien zu einem sehr aktuellen Thema.

Heute beobachten wir sehr viele Versuche, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs in Zweifel zu stellen, die Geschichte und die Beschlüsse des Nürnberger Tribunals neuzuschreiben. Darüber kann man nicht lange sprechen. Dazu äußerte sich mehrmals Russlands Präsident Wladimir Putin, darunter im Dezember 2019 beim Treffen mit seinen Kollegen aus GUS-Ländern. Diese Arbeit ist sehr wichtig, nicht nur weil wir die Wahrheit über die Geschichte bewahren wollen, sondern auch weil diese Wahrheit mit der modernen praxisorientierten Politik direkt verbunden ist. Die Versuche, aus unserem Lande, den Völkern der Sowjetunion die Schuldigen für die Entfachung des Zweiten Weltkriegs zu machen, sind natürlich aussichtslos und können nicht für alle jene annehmbar sein, wer sich zu seiner Vergangenheit ehrlich verhält.

Unsere gemeinsame Tätigkeit, die auf die Offenlegung der Archive, Bekanntmachung jeder Interessierten in jedem Land der Welt damit, was es in der Tat gab, Bekanntmachung mit historischen Fakten gerichtet ist – das ist heute von sehr großen Bedeutung, damit man unter anderem die Prinzipien nicht in Zweifel stellt, nach denen nach dem Zweiten Weltkrieg die UNO gegründet wurde. Sie sind weiterhin das Hauptinstrument der multilateralen Kooperation und Überwindung jeder Probleme, die es in den Beziehungen zwischen den Staaten gibt, auf Grundlage der politischen, diplomatischen Methoden, ohne jegliche Anwendung der Gewalt bzw. Drohung der Gewalt. Diese Arbeit ist direkt mit den Anstrengungen zur Lösung der heutigen Probleme verbunden. Die Initiative des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, darüber, dass die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats ihre besondere Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Friedens und Sicherheit umsetzen und das erste in der Geschichte hochrangige Treffen im Jahr des Sieges im Krieg und 75. Jubiläums der Schaffung der UNO durchführen, wird umfassend unterstützt. Wir sehen, welche großen Hoffnungen die Länder der Welt mit dieser Idee verbinden. Wir werden sie ins Leben rufen.

Das heutige Abkommen gewährleistet den Ausbau des Zusammenwirkens mit Rosarchiv, unseren Medien, die einen objektiven Hintergrund, der die Kooperation fördert und nicht den weiteren Ausbau der Konfrontation zulässt, woran unsere Kollegen leider interessiert sind, schaffen wird. Das heutige Ereignis verdient wohl meines Erachtens, dass es unsere Anstrengungen unterstützen soll.

Ich bin mir sicher, dass die Archive, die auf Grundlage des heutigen Abkommens offengelegt werden, die Informationen, die der globalen öffentlichen Meinung vorgelegt werden, natürlich die Festigung der konstruktiven Tendenzen in globalen Angelegenheiten fördern werden.

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