18 Juni 202023:28

Einführungsworte des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, beim Treffen mit dem Mitglied des Präsidiums Bosnien-Herzegowinas vom serbischen Volk, Milorad Dodik, am 18. Juni 2020 in Belgrad

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Danke, dass Sie die Einladung des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, angenommen haben, nach Moskau zur Siegesparade zu kommen. Wir warten auf Sie nächste Woche.

Im Allgemeinen werden wir unsere Kooperation im Interesse der Erfüllung der Dayton-Abkommen fortsetzen. Wir legen sehr viel Wert auf Ihre prinzipielle Position für die Unterstützung dieses äußerst wichtigen Dokuments der Weltgemeinschaft voll und ganz in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des UN-Sicherheitsrats, der es befürwortet hat. Wir sehen, dass dies nicht allen gefällt, werden aber, wie auch in vielen anderen Fällen, weiter darauf bestehen, dass die getroffenen Vereinbarungen strikt umgesetzt werden.

Es gibt heutzutage viele Kräfte, die die Dayton-Abkommen, die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats, die Minsker Vereinbarungen zur Regelung des innenpolitischen Konflikts in der Ukraine und viele andere Dokumente gerne verändern würden. Es ist sehr kennzeichnend, dass die Initiatoren solcher Versuche die Länder sind, die es bevorzugen, vom Respekt für das Völkerrecht nicht mehr zu sprechen, und zur Einhaltung von gewissen „Regeln“ aufrufen, auf die sich die Weltordnung stützen sollte. Wir werden aber die internationale Legitimität verteidigen und von allen Teilnehmern der früheren Vereinbarungen verlangen, sie heilig einzuhalten.

Natürlich wird es heute nützlich sein, den Zustand der bilateralen Beziehungen Russlands und Bosnien-Herzegowinas zu besprechen, in deren Rahmen unser Zusammenwirken mit der Republika Srpska auf solchen Gebieten wie Wirtschaft, Energiewirtschaft, humanitäres Zusammenwirken besonders große Fortschritte macht.

 

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