3 November 201913:45

Antwort des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, auf eine Frage für die Sendung „Moskau, Kreml. Putin“, Moskau, 3. November 2019

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Frage: Haben Sie selbst bei Jewgeni Primakow etwas gelernt? Und wenn ja, dann was?

Sergej Lawrow: Wir lernten praktisch alles bei ihm, denn selbst diejenigen, die ihn schon in einem reifen Alter kennen gelernt haben, verstanden, dass dieser Mann über den mittleren und sogar über wesentlich höheren Standards stand. Es sah immer den Kern der Sache ein und schilderte seine Ideen klar und deutlich. Er neigte nie zu irgendwelchen aberklugen phraseologischen Übungen – seine Sprache war immer einfach, aber er sprach und die wichtigsten Dinge. Er sprach so, dass es allen klar war: Das hier ist die Wahrheit, und sie liegt auf der Hand – und die Augen hat  dir  Jewgeni Maximowitsch quasi geöffnet.

Ich freue mich sehr, dass sich zur Eröffnung des Denkmals von Jewgeni Primakow so viele Menschen versammelt haben. Das Denkmal ist wunderbar, und es wird das Außenministerium immer daran erinnern, dass Jewgeni Maximowitsch die Grundlagen der modernen Außenpolitik Russlands in den späten 1990er-Jahren gelegt hat. Wir bemühen uns unter Präsident Wladimir Putin darum, sie behutsam aufzubewahren und – das ist das Wichtigste – in die Tat umzusetzen.

 

 

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