4 Februar 201520:15

Stellungnahme des Sprechers des Außenministeriums Russlands, Alexander Lukaschewitsch, zum Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten

198-04-02-2015

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Am 28. und 29. Januar fand in Belén (Costa Rica) der III. Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) statt.

Wir betrachten CELAC als eine einzigartige Plattform zum Zusammenwirken aller Länder Lateinamerikas und der Karibik (LAC) im regionalen Format. Mit Genugtuung heben wir hervor, dass CELAC im Kontext der allgemeinen Konsolidierung von LAC als neues Zentrum der sich entwickelnden polyzentrischen Weltordnung entsteht. Infolgedessen können lateinamerikanische Länder ein solidarisches Herangehen an die globalen Themen ausarbeiten. Wir unterstützen die darauf gerichteten Integrationsprozesse in der Region.

Die in den Dokumenten des Gipfels (Zusammenfassende Deklaration, Handlungsplan für 2015) festgeschriebenen Herangehensweisen von CELAC an eine ganze Reihe von aktuellen Fragen der internationalen Tagesordnung stimmen mit den russischen überein. In diesem Zusammenhang sind wir an der weiteren Entwicklung der Kontakte mit CELAC interessiert. Wir teilen die Einstellung der Lateinamerikaner auf die Bildung des ständigen Mechanismus des politischen Dialoges und der Zusammenarbeit im Russland-CELAC-Format. Ein solches Herangehen entspricht den Vereinbarungen, die am Rande der 69. Sitzung der UN-Generalversammlung bei den Treffen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit den Außenministern „des Quartettes" erzielt wurden, bei denen Perspektiven der Entwicklung gemäß „der Roadmap" besprochen wurden.

Wir halten die von CELAC gezeigte Bereitschaft zum Ausbau des Zusammenwirkens mit BRICS als multilateraler Mechanismus der Zusammenarbeit und mit den zur Organisation gehörenden Staaten für wichtig. Unsererseits bestätigen wir die Bereitschaft zu solch einer Zusammenarbeit.
 
 
4. Februar 2015
 

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