23 November 202018:56

Zum Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem stellvertretenden Premierminister, Minister für Auswärtiges und Emigranten Jordaniens, Ayman Safadi

2037-23-11-2020

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PRESSEMITTEILUNG

 

Am 23. November fand auf jordanische Bitte ein Telefongespräch des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem stellvertretenden Premierminister, Minister für Auswärtiges und Angelegenheiten der Emigranten des Haschemitischen Königreichs Jordanien, Ayman Safadi, statt.

Sergej Lawrow informierte den Kollegen auf dessen Bitte über die Vermittlungsbemühungen, die von Russland zur vollständigen Waffenruhe und Einstellung aller Kriegshandlungen im Gebiet des Bergkarabach-Konflikts seit 10. November unternommen werden. Der jordanische Minister begrüßte die entscheidende Rolle Russlands bei der Schaffung der Bedingungen für den Waffenstillstand und den Übergang zu einer langfristigen Regelung.

Während des Gesprächs gab es einen gegenständlichen Meinungsaustausch zu den wichtigsten Aspekten der regionalen Tagesordnung. Es wurde die Unannehmlichkeit der einseitigen Herangehensweisen und die Notwendigkeit der schnellstmöglichen Schaffung der Bedingungen für die Aufnahme eines direkten palästinensisch-israelischen Dialogs auf Grundlage der Beschlüsse der UNO und Arabischer Friedensinitiative bestätigt.

Die Minister besprachen die Situation in und um Syrien, einschließlich der Aufgaben der Lösung der Probleme der friedlichen Bevölkerung, darunter im Kontext der am 11. und 12. November in Damaskus stattgefundener Internationalen Konferenz für Flüchtlinge und Verschleppte. Es wurde eine prinzipielle Position über die Alternativlosigkeit der politischen Regelung in Syrien auf Grundlage der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats und Beschlüsse des Kongresses des syrischen nationalen Dialogs in Sotschi hervorgehoben.

Es wurden auch aktuelle Fragen der Vertiefung der russisch-jordanischen Geschäftsverbindungen mit dem Schwerpunkt auf die Umsetzung der Beschlüsse der fünften Sitzung der gemeinsamen Zwischenregierungskommission für Entwicklung der handelswirtschaftlichen und wissenschaftstechnischen Zusammenarbeit, die am 13. und 14. November 2019 in Amman stattfand, angeschnitten. Es wurde eine gegenseitige Stimmung auf die Aufrechterhaltung des hohen Niveaus des politischen Zusammenwirkens bestätigt.

 

 

 

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