5 Dezember 201910:01

Kommentar der Informations-und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zum Arbeitsbesuch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, in Italien

2519-05-12-2019

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Vom 5. bis 7. Dezember wird der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, einen Arbeitsbesuch der Italienischen Republik abstatten. Es werden seine Verhandlungen mit dem Außenminister dieses Landes, Luigi Di Maio, stattfinden. Darüber hinaus wird der Minister in Rom an der Konferenz „Mittelmeer-Dialog“ sowie an mehreren bilateralen Treffen am Rande dieser Veranstaltung teilnehmen.

Italien ist einer der wichtigen politischen und wirtschaftlichen Partner Russlands in Westeuropa. Für die russisch-italienischen Kontakte sind Nachhaltigkeit und konsequente Entwicklung kennzeichnend: Es wird der politische Dialog auf höchster und hoher Ebene geführt, es entwickelt sich das Zusammenwirken zwischen den Parlamenten, Gerichten, Ministerien, Regionen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, kulturellen Organisationen und den Zivilgesellschaften beider Länder.

Ein wichtiger Platz auf der Tagesordnung gehört der Handels- bzw. Wirtschaftskooperation. Für die Koordinierung des Zusammenwirkens auf diesem Gebiet ist der Russisch-Italienische Rat für Wirtschafts-, Industrie- und Devisen- bzw. Finanzkooperation zuständig. Seine 16. Tagung fand im Dezember 2018 in Rom statt. Die 17. Tagung ist für 2020 in Russland angesetzt. Es wird die Arbeit an der Festigung von positiven Tendenzen im Handel geführt, der unter der ungünstigen politischen Konjunktur leiden musste, insbesondere im Zusammenhang mit den antirussischen Sanktionen des Westens (zwischen Januar und September 2019 belief er sich auf 18,3 Milliarden US-Dollar).

Die Leiter der außenpolitischen Ämter werden die Meinungen über einen umfassenden Kreis von Fragen der bilateralen Tagesordnung austauschen, vor allem im Kontext der Umsetzung der Ergebnisse des offiziellen Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Rom am 4. und 5. Juli dieses Jahres.

Es wird erwartet, dass die Seiten viel Aufmerksamkeit der internationalen Problematik schenken werden, insbesondere der Regelung der regionalen Krisen in Syrien, Libyen, in der Ukraine sowie auf dem lateinamerikanischen Kontinent.

 

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