3 Dezember 201916:57

Kommentar der Presse- und Informationsstelle des Außenministeriums Russlands zur Lage des wegen Spionage angeklagten Paul Whelan

2506-03-12-2019

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Wir stellen weiterhin Versuche Washingtons fest, sowohl direkt als auch über kontrollierte Medien die These darüber durchzusetzen versuchen, dass die russischen Behörden angeblich „ohne Verschulden“ den Staatsbürger der USA und drei weiterer Staaten, Paul Whelan, der wegen Spionage verhafteten, ihn festhalten und keine angemessene medizinische Hilfe leisten. Es liegt eine weitere massive Desinformationskampagne, die auf die Anschwärzung der Gestalt Russlands gerichtet ist, auf der Hand.

Wie wir mehrmals berichteten, reiste Paul Whelan in unser Land mit dem Pass eines US-Staatsbürgers mit einem Touristenvisum ein. Er wurde in Moskau am 29. Dezember 2018 in flagranti bei der Ausübung einer Aufklärungsoperation festgenommen. Der Fakt seiner Spionagetätigkeit ist vollständig dokumentiert.

Die Ermittlung gegen Paul Whelan ist abgeschlossen, die Anklage in Endfassung wurde bereits am 30. August erhoben, seit 4. September sieht er in die Prozessakten des Strafverfahrens gemäß Artikel 276 des Strafgesetzbuchs Russlands ein. Allerdings beeilt er sich nicht sehr, verzögert bewusst das Lesen, obwohl die Fristen des Beginns des Gerichtsprozesses, wo die Beweise seiner Schuld vorgelegt werden, gerade vom Abschluss dieses Prozesses abhängen.

Die Vertreter der Botschaft der USA in Russland sowie Diplomaten aus Großbritannien, Irland und Kanada, über deren Pässe Paul Whelan vorsorglich ebenfalls verfügt, bekommen regelmäßig – faktisch jede Woche – Zugang zu ihm. Sie wissen sehr gut, dass die öffentlichen Erklärungen des Angeklagten über gewisse Misshandlungen und sogar Lebensbedrohung in U-Haft nur ein provokativer Kurs der Verteidigung durch die Schaffung eines künstlichen Aufsehens um diese Person ist.

Die Beschwerden Paul Whelans über die Aufenthaltsbedingungen und Handlungen der Ermittler wurden kein einziges Mal bestätigt. Qualifizierte medizinische Hilfe bekommt der Angeklagte nicht nur von Ärzten der U-Haft, sondern auch Spezialisten der städtischen medizinischen Einrichtungen. So wurde im September eine umfassende Untersuchung in einem Moskauer Krankenhaus organisiert, bei der keine gefährlichen Erkrankungen festgestellt wurden. Zur Beseitigung von Unbehagen wurde eine Operation vorgeschlagen, auf die er jedoch selbst verzichtete und entschied, sich auf eine Behandlung mit Medikamenten zu begrenzen.

Somit ist die Gesundheit Paul Whelans nicht bedroht. Das Vortäuschen, zu dem er bisweilen greift, ist offenbar Teil der Ausbildung der Mitarbeiter der US-Aufklärung.

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