18 November 201920:53

Kommentar der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zur Heimkehr der vierten Gruppe von minderjährigen Russen aus dem Irak

2370-18-11-2019

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Am 18. November wurde mit einem Flugzeug des russischen Zivilschutzministeriums die vierte Gruppe von 32 russischen Kindern aus Bagdad nach Moskau gebracht. Bis zuletzt waren sie sich in irakischen Kinderheimen oder Gefängnissen gehalten worden – gemeinsam mit ihren Müttern, gegen die im Irak Ermittlungsverfahren eingeleitet worden waren oder die bereits wegen terroristischer Aktivitäten in den IS-Reihen verurteilt worden waren. Damit wurden aus dem Irak bis dato 122 minderjährige Russen im Alter zwischen einem und 15 Jahren ausgeflogen.

Im August 2017 hatte das Außenministerium Russlands in enger Kooperation mit der Präsidentenbeauftragten für Kinderrechte, Anna Kusnezowa, und unter Mitwirkung des Verteidigungs-, des Zivilschutz-, des Gesundheitsministeriums und anderer Behörden an der Evakuierung der Kinder von russischen Staatsbürger gearbeitet. Es wurde ein klarer Aktionsplan vereinbart, der es erlaubte, strikt in Übereinstimmung mit russischen und irakischen Gesetzen die nötigen juristischen und organisatorischen Prozeduren (DNA-Analyse zwecks Bestätigung der Verwandtschaft, Einholung von Gerichtsbeschlüssen, Organisation der provisorischen Bevormundung, Bezahlung von Strafen usw.) durchzuführen und die Dokumente für jedes Kind entsprechend auszufertigen.

Wir bedanken uns aufrichtig bei den irakischen Behörden für die allseitige Hilfe und Unterstützung bei der Organisation und Erfüllung dieser außerordentlich wichtigen humanitären Mission.

Das Außenministerium Russlands und die Botschaft Russlands in Bagdad werden sich auch weiterhin gemeinsam mit ihren irakischen Partnern um die Suche und Identifizierung von minderjährigen russischen Staatsbürgern bemühen, die sich möglicherweise auf dem Territorium der Republik Irak befinden.

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