20 Januar 201818:03

Stellungnahme der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zum Einsatz der türkischen Truppen im Südwesten Syriens

76-20-01-2018

  • de-DE1 en-GB1 es-ES1 ru-RU1 fr-FR1

 

Laut vorhandenen Informationen hat die Türkei am 20. Januar einen Truppeneinsatz bei Afrin im Südwesten Syriens begonnen. Der türkische Generalstab teilte mit, dass seine Militärs nach provokanten Angriffen der Kämpfer der syrischen kurdischen Partei „Demokratische Union“ die Stellungen der syrischen Kurden beschossen haben.

In Moskau nahm man diese Informationen mit Besorgnis zur Kenntnis. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung  der Situation.

Russland plädiert konsequent für die Suche nach einer langfristigen Regelung der Situation in Syrien im Sinne der Prinzipien der Aufrechterhaltung der territorialen Integrität und des Respekts für die Souveränität dieses Landes sowie in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats und den Vereinbarungen im Rahmen des „Astanaer Prozesses“ zum Funktionieren der Deeskalationszonen. In diesem Zusammenhang rufen wir die Konfliktseiten auf, möglichst zurückhaltend zu bleiben.

Nach der Vernichtung des IS und des mit ihm verbundenen militärpolitischen Herdes des internationalen Terrorismus sowie nach dem Abzug eines wesentlichen Teils der russischen Truppen vom Territorium Syriens ist das wichtigste Ziel der in diesem Land gebliebenen russischen Militärs die Förderung des Waffenruhe-Regimes in den Deeskalationszonen.

 

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