2 Oktober 201715:30

Antwort des Sondervertreters der Russischen Föderation in der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation in der Ukraine, Asamat Kulmuchametow, auf eine Pressefrage

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Frage: Im Interview für das Programm „ТSN. Tigden“ sprach die erste Vizesprecherin der Obersten Rada, eine der Vertreter der Ukraine in der Kontaktgruppe, Irina Geraschtschenko, von einer wachsenden Anzahl von Russen, Weißrussen und Serben in der OSZE-Sonderbeobachtungsmission im vergangenen Jahr. Angeblich ist das der Grund, warum die Mission den Beschuss seitens Donezks und Lugansks nicht bemerkt. Wie können Sie das kommentieren?

Antwort: Diese Erklärung hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die Zahl der russischen Beobachter der Sonderbeobachtungsmission wurde von 39 auf 35 im vergangenen Jahr verringert. Die Anzahl der Weißrussen und Serben blieb fast unverändert. Vor einem Jahr gab es sieben Weißrussen, jetzt acht. Die Anzahl der Serben ging von neun auf acht Beobachter zurück.

Dafür sind in der Sonderbeobachtungsmission die Bürger der USA und EU-Länder, die die Ukraine für ihre Freunde halten, in der Mehrheit. In der Mission arbeiten 59 Amerikaner, 45 Briten, 339 Bürger der EU. In den technischen Ämtern arbeiten 373 Bürger der Ukraine. In der Sonderbeobachtungsmission sind insgesamt 1087 Mitarbeiter, 610 von ihnen sind internationale Beobachter.

All diese Statistiken sind im Internet veröffentlicht.

Wenn schon die Sonderbeobachtungsmission etwas nicht bemerken soll, dann sind das eher die ukrainischen Verstöße gegen den Minsker Maßnahmenkomplex, und erst ganz und gar nicht der „Beschuss“ seitens der Volkswehr.

Wir schätzen die Erklärung von Irina Geraschtschenko als eine weitere Erscheinungsform der propagandistischen Linie Kiews, die sich auf die Unterminierung der friedlichen Regelung des Konfliktes im Donezbecken richtet, ein.

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