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17 November 201621:22

Zum Telefonat des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister Frankreichs, Jean-Marc Ayrault

2124-17-11-2016

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PRESSEMITTEILUNG

 

Am 17. November fand auf Initiative der französischen Seite ein Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister Frankreichs, Jean-Marc Ayrault, statt.

Im Kontext der Situation in Syrien verwies Sergej Lawrow auf die Notwendigkeit, einseitige Handlungen zu vermeiden, die die weitere Eskalation des Konflikts provozieren könnten, und betonte, dass jegliche Hoffnungen auf Fortschritte ohne die Trennung der syrischen Opposition von den Extremisten  sowie ohne eine zuverlässige Sperre der Grenzen an die Länder, durch die die Terroristen Nachschub bekommen, nicht in Erfüllung gehen können. Es wurde unterstrichen, dass unbegründete Beschuldigungen, Russland würde Schläge gegen Zivilisten versetzen, wie auch eine Informationsblockade des Einsatzes der westlichen Koalition bei Mossul unzulässig sind.

Die Minister besprachen darüber hinaus die vorrangig wichtigen Aufgaben, die vor dem so genannten "Normandie-Format" im Kontext der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zur Krisenregelung in der Ukraine stehen, wobei besonderes Augenmerk auf die Erfüllung ihres politischen Aspekts gerichtet wurde. Es wurden auch diverse Fragen der Konfliktregelung im Nahen Osten und der Arbeit der Kovorsitzenden der Minsker OSZE-Gruppe (Russland, USA, Frankreich) an der Konfliktregelung in Bergkarabach erörtert.

Die Spitzendiplomaten Russlands und Frankreichs verglichen auch ihre Positionen zur aktuellen Tagesordnung der bilateralen Beziehungen.

 

 

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