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29 Dezember 201417:25

Kommentar des Departements für Information und Presse des Außenministeriums Russlands zu Erklärungen des Leiters der Moskauer Abteilung des Russischen Roten Kreuzes, Igor Trunow

2986-29-12-2014

  • ru-RU1 de-DE1 en-GB1
 

Bereits drei Tage lang verbreiten ukrainische Medien gewisse Kommentare des Chefs der Moskauer Abteilung des Russischen Roten Kreuzes, Igor Trunow, bezüglich der russischen humanitären Hilfe für die Bevölkerung des Südostens der Ukraine. Den Mitteilungen nach zu urteilen hat dieser humanitäre Chef plötzlich beschlossen, die über das Katastrophenschutzministerium entsandten Konvois als „Eindringen" zu bezeichnen, und die transportierte humanitäre Hilfe mit Waren mit doppeltem Verwendungszweck gleichgestellt.

Solche verantwortungslose Aussagen können nur Bedauern hervorrufen. Bekanntlich lädt bei der Organisierung dieser humanitären Operation Russland ständig die Ukraine und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zur Mitarbeit ein. Die letzten Kolonnen mit russischer humanitärer Hilfe wurden von ukrainischen Grenzbeamten kontrolliert. Wir erwarten eine Fortsetzung dieser Praxis.

Die Erklärung Trunows über das angebliche „Eindringen" einer russischen militarisierten Struktur auf das Territorium der Ukraine zwingt von der Notwendigkeit der Erhöhung des allgemeinen Wissensprofils des Chefs der Moskauer Abteilung des Russischen Roten Kreuzes im Bereich der Organisierung von internationaler humanitärer Unterstützung zu sprechen. Der Einsatz von Abteilungen als Reaktion auf außergewöhnliche Situationen, zu denen zweifellos auch die Lage auf dem Territorium des Südostens der Ukraine gehört, ist eine weltweite Praxis.

29. Dezember 2014

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