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3 Oktober 201415:06

Kommentar des offiziellen Vertreters des Außenministeriums Russlands, Alexandr Lukaschewitsch, zur Tötung eines Mitarbeiters des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Donezk

2325-03-10-2014

  • de-DE1 en-GB1 es-ES1 ru-RU1

 

 

Mit einem Gefühl von tiefer Trauer und Empörung vernahmen wir die Nachricht von der Tötung des Mitarbeiters des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Laurent Etienne du Pasquier, während des Beschusses von Wohnvierteln in Donezk, in denen sich Räumlichkeiten des Roten Kreuzes befanden.

Wir weisen auf die hastige Reaktion der Kiewer Behörden hin, die sich beeilten, jegliche Verantwortung für den Tod des Mitarbeiters dieser angesehenen internationalen humanitären Organisation von sich zu weisen. In Kiew möchte man das Offensichtliche nicht anerkennen: der beschossene Donezker Bezirk befand sich auf dem Gebiet, das von den Volksmilizen kontrolliert wird, und der Beschuss erfolgte von Stellungen aus, die von den ukrainischen Sicherheitskräften gehalten werden.

Wir verurteilen entschlossen Handlungen dieser Art, welche eine grobe Verletzung des Humanitären Völkerrechts darstellen. Wir bestehen auf der Durchführung einer objektiven und sorgfältigen Untersuchung des Todes des Rotkreuz-Mitarbeiters und auf der Verantwortlichmachung der Schuldigen.

Unsererseits sprechen wir dem Komitee, den Verwandten und Freunden von du Pasquier unser Mitleid aus.

Wir halten die strenge Einhaltung der Bestimmungen des Memorandums über die Durchführung der Bestimmungen des Ergebnisprotokolls der Konsultationen der trilateralen Kontaktgruppe bezüglich gemeinsamer Schritte für notwendig, welche auf die Implementierung des Friedensplans des Präsidenten der Ukraine und der Initiativen des Präsidenten Russlands ausgerichtet sind, von welchen ein Waffenstillstand vorgesehen ist.

 

3. Oktober 2014

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