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30 August 201716:28

Zur Teilnahme des Vizeaußenministers Russlands, Sergej Rjabkow, an den Veranstaltungen zum Thema „Nukleare Nichtweiterverbreitung und friedliche Nutzung der Kernenergie“

1602-30-08-2017

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PRESSEMITTEILUNG

 

Der Vizeaußenminister Russlands, Sergej Rjabkow, nahm am 29. August in Astana an der Sitzung der Pugwash-Konferenz teil und hielt eine Rede. Darüber hinaus nahm Sergej Rjabkow an der Podiumsdiskussion zur Umsetzung des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplans zur Regelung der Situation um das iranische Nuklearprogramm teil. Bei seiner Rede wurde die fortschreitende Umsetzung der entsprechenden Vereinbarungen zufriedenstellend hervorgehoben. Die dadurch entstandenen Probleme werden im Rahmen der gemeinsamen Kommission der „Sechser“-Gruppe und des Irans gelöst und haben einen technischen Charakter.

Gleichzeitig wurde die Besorgnis über die Perspektiven der weiteren nachhaltigen Umsetzung der Vereinbarungen unter Berücksichtigung der verstärkten Versuche der USA, den Iran unter Druck zu setzen, darunter mit Hilfe der einseitigen Sanktionen, geäußert, was als Verstoß gegen den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan eingestuft werden kann.

Am selben Tag nahm Sergej Rjabkow an mehreren Veranstaltungen zur Eröffnung der Brennstoffbank für niedrig angereichertes Uran (LEU-Bank) der IAEA in Kasachstan teil. In den Gesprächen mit dem IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano, den Leitern der einflussreichen US-Nichtregierungsorganisation „Nuclear Threat Initiative“ (NTI), Sam Nunn und Ernest Moniz, dem Leiter der Eurasia Group, Cliff Kupchan, dem Hauptberater und Sondergesandten des Europäischen Auswärtigen Dienstes zur Nichtweiterverbreitung und Abrüstung, Jacek Bylica, wurde von der russischen Seite die Wichtigkeit dieses Ereignisses hervorgehoben. Dieses Ereignis ist ein praktischer Beitrag zur Festigung des Regimes der Nichtweiterverbreitung sowie zur Gewährleistung des garantierten Zugangs der Teilnehmerstaaten des Atomwaffensperrvertrags zur friedlichen Nutzung der Kernenergie.

Russland widmet der Arbeit auf dieser Richtung bedeutende Aufmerksamkeit. Zusammen mit Kasachstan wurde von uns in Angarsk das Internationale Zentrum für Urananreicherung ins Leben gerufen. Bereits vor einigen Jahren wurde auf einer Plattform des Internationalen Zentrums für Urananreicherung ein gesicherter Vorrat an niedrig angereichertem Uran fertiggestellt. Damit kann auf Anfrage des IAEA-Generaldirektors Material zur Verfügung gestellt werden, das für die Produktion des Brennstoffs für zwei Beladungen des Energie-Atomreaktors reichen wird.

Das entsprechende Zusammenwirken mit den ausländischen Partnern wird von der russischen Seite fortgesetzt.

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