27 Februar 201514:49

Antwort des Sprechers des Außenministeriums Russlands, Alexander Lukaschewitsch, zu den Äußerungen des Nato-Oberbefehlshabers in Europa, Philip Breedlove

346-27-02-2015

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Frage: Wie kommentieren Sie die jüngsten Äußerungen des Oberbefehlshabers der Nato in Europa, Philip Breedlove, dass Russland „die eingefrorenen" Konflikte angeblich als Instrument des politischen Drucks auf postsowjetische Länder nutzt?

Antwort: Es ist offensichtlich, dass die erwähnten Äußerungen von Philip Breedlove vor dem Hintergrund einer massiven antirussischen Propagandakampagne getätigt wurden, deren einziges Ziel ist – zumindest auf irgendeine Art und Weise die aggressive Politik der Nordatlantischen Allianz gegenüber unserem Land zu rechtfertigen - die Notwendigkeit von der Nato unternommenem Schritte zur Erhöhung des Militärpotentials des Blocks zu begründen. Solche Äußerungen sind so absurd und wirklichkeitsfremd, dass sie keinen Kommentar wert sind.

Was tatsächlich Befremden und Beunruhigung hervorruft ist die Tatsache, dass in letzter Zeit gerade Militärfunktionäre immer häufiger mit politischen Bewertungen und programmatischen Äußerungen der Allianz auftreten. Ähnliche Tatsachen lösen Bedenken aus, wer tatsächlich die aktuelle Entwicklung der Politik der Nato bestimmt.

 

 
27. Februar 2015

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