8 Januar 200318:47

ANTWORT DES STELLVERTRETENDEN OFFIZIELLEN VERTRETERS, DES LEITERS DES PRESSEZENTRUMS DES AUSSENMINISTERIUMS RUSSLANDS G.B. WLASKIN AUF FRAGE DER NACHRICHTENAGENTUR “INTERFAX” IM ZUSAMMENHANG MIT DER ABSAGE DEN DEUTSCHEN JOURNALISTEN G.WALRAFF NACH RUSSLAND EINZULASSEN

20-08-01-2003

  • ru-RU1 de-DE1 en-GB1

Frage: Wie koennten Sie die Mitteilung ueber die Absage den deutschen Journalisten Guenter Walraff nach Russland trotz des vorhandenen Visas einzulassen?

Antwort: Tatsaechlich, es wurde G.Walraff nach seiner Bitte im Dezember 2002 ein touristisches Visum fuer den Besuch Moskaus und Sankt-Petersburg ausgestellt. Aber am Tag vor seiner Reise teilte G.Walraff in einem Interview der deutschen Zeitschrift mit, dass ein echtes Ziel seiner Anreise in unser Land die Fahrt nach Tschetschenien fuer die Informationssammlung im Rahmen der journalistischen Untersuchung ist. Als wir darueber erfuhren, benachrichtigten wir die deutsche Botschaft in Moskau, dass die absichtliche Abweichung eines Auslaenders von den beim Visaantrag erklaerten Ziel und Reiseroute eine ernsthafte Verletzung der gueltigen russischen Gesetzgebung ist und zum Annulieren des aussgestellten Einreisevisums fuehren kann.

Leider beschloss der deutsche Journalist diese offizielle Mahnung zu ignorieren. Als er doch im Flughafen „Scheremetjewo" landete, waren die russischen Behoerden natuerlich gezwungen, sein Einreisevisum zu annulieren und G.Walraff vorzuschlagen, mit der naechsten Maschine nach Deutschland zurueckzukehren..

Was die Herren N.Blum und N.Noideka angeht, so fassten sie selbststaendig den Beschluss, nach Deutschland zurueckzukehren.

Den 8. Januar 2003

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