17 Juni 201913:50

Stellungnahme der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zu den unannehmbaren Vorwürfen der USA gegen Russland, es hätte Atomtests durchgeführt

1252-17-06-2019

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Die USA treten mit ständig neuen unbegründeten Vorwürfen auf, Russland würde den Kernwaffenteststopp-Vertrag verletzen. Diesmal wurde diese Behauptung in einer Erklärung der Aufklärungsverwaltung des US-Verteidigungsministeriums am 13. Juni zum Ausdruck gebracht.

Wir unterstreichen abermals, dass alle solchen Anschuldigungen absolut grundlos sind. Sie lassen sich nur als „Deckung“ des Vorgehens Washingtons selbst zum Austritt aus dem Kernwaffenteststopp-Vertrag und zur Wiederaufnahme von umfassenden Atomtests betrachten.

Es ist kennzeichnend, dass die USA sich nicht einmal die Mühe gegeben haben, irgendein neues Schema für die Umsetzung ihrer Pläne zu erfinden, und dass sie ihr eigenes Vorgehen zum Austritt aus dem INF-Vertrag „eins zu eins“ wiederholen. Es lässt sich also offenbar in der nächsten Zeit eine Erklärung der US-Administration erwarten, dass sie es nicht für möglich halte, sich am Kernwaffenteststopp-Vertrag weiter zu beteiligen, weil er angeblich „von anderen Teilnehmern verletzt“ werde.

Das bedeutet, dass die USA ihre destruktive Politik zur Zerstörung der internationalen Architektur von Vereinbarungen auf dem Gebiet Nichtweiterverbreitung bzw. Rüstungskontrolle jetzt auch über einen anderen äußerst wichtigen internationalen Vertrag erweitern, der für die absolut meisten Teilnehmer, auch für Russland, ein unentbehrliches Element der Sicherheit bzw. Stabilität ausmacht.

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