30 Mai 201820:22

Kommentar des Departments für Information und Presse des Außenministerium Russlands im Zusammenhang mit der Situation um A. A. Babtschenko

1055-30-05-2018

  • ru-RU1 de-DE1 en-GB1

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat darüber Informationen verbreitet, dass der Journalist A. A. Babtschenko lebt und seine „Ermordung“ nichts anderes als eine Inszenierung im Rahmen einer Sonderoperation dieses Amtes gewesen sei. Wir freuen uns, dass der russische Staatsbürger lebt. Zur gleichen Zeit müssen wir jedoch Folgendes unterstreichen:

Zur direkten Folge der offensichtlich auf einen gewissen propagandistischen Effekt abzielenden Handlungen wurde die Täuschung der ganzen internationalen Gemeinschaft, die lebhaft auf die Informationen aus der Ukraine über die Ermordung des Mitarbeiters eines Massenmediums reagiert hatte. Nun aber fangen die wahren Motive dieser Inszenierung offenkundig zu werden, die mit aller Evidenz eine weitere antirussische Provokation ist.

Gleich nach Verbreitung des Gerüchts über die Ermordung von A. A. Babtschenko wurden entsprechende Erklärungen des ukrainischen Premierministers und anderer offizieller Vertreter abgegeben, die Russland direkt einer Beteiligung daran bezichtigten. Jetzt aber haben die ukrainischen Regierenden vollkommen Kurs auf die Verbreitung russophober Lügen genommen. Nach Aussagen des SBU-Chefs, Wassili Grizak, wurde der vermutliche Vollstrecker des Mords, der, wie er unterstrich, angeblich durch russische Geheimdienste angeworben worden war, durch Vertreter der ukrainische Rechtsschutzorgane festgenommen. Die weiteren Handlungen des SBU sind klar. Natürlich werden sie diese Provokation weiter entwickeln.

Die ukrainischen Machthaber können augenscheinlich keine andere Methode finden, um ihre Effizienz zu zeigen, als eine inszenierte Ermordung zu demonstrieren, anstatt reale Verbrechen aufzuklären – die Ermordung von O. A. Buzina, P. G. Scheremet und anderer Journalisten, aber auch die bei lebendigem Leibe verbrannten Einwohner von Odessa.

Wir konstatieren, dass die Fragen über Leben und Tod in der Ukraine, aber auch das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft in deren Politik nicht mehr als Peanuts für die geschürte antirussische Hysterie des Kiewer Regimes sind.

Wir sind sicher, dass die ausländischen Partner und internationalen spezialisierten Institute die entsprechenden Schlussfolgerungen aus dieser Situation ziehen werden. 

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