25 Mai 201814:52

Zum Telefongespräch des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der Niederlande, Stef Blok

1010-25-05-2018

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PRESSEMITTEILUNG

 

Am 25. Mai fand auf Initiative der niederländischen Seite ein Telefongespräch des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der Niederlande, Stef Blok, statt.

Stef Blok informierte über vorläufige Ergebnisse der Strafuntersuchung des Absturzes der malaysischen Boeing im Osten der Ukraine am 17. Juli 2014, die bei der Pressekonferenz der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe am 24. Mai 2018 bekanntgegeben wurden.

Der russische Außenminister wies entschlossen die Vorwürfe gegen Russland wegen Beteiligung an der Tragödie als beweislos und unbegründet zurück. Es wurde hervorgehoben, dass die Gemeinsame Ermittlungsgruppe, zu deren Tätigkeit durch Russland auch früher Ansprüche erhoben worden waren, die von der russischen Seite vorgelegten wichtigen Angaben ignorierte – unbearbeitete primäre Radarangaben, Ergebnisse eines Feldexperimentes durch den Hersteller der Buk-Systeme, Almas Antej, und andere Informationen technischer Experten. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass diese Vorwürfe bereits vor dem Abschluss der Arbeit in Russland an den Anfragen der Staatsanwaltschaft der Niederlande über die Rechtshilfe zum Verfahren über MH17-Absturz formuliert wurden.

Sergej Lawrow verwies auf einen eindeutig voreingenommenen und einseitigen Charakter der Untersuchung, die sich der Einschätzung des Faktes der Nicht-Sperrung des Luftraums über das Konfliktgebiet durch die Luftfahrtbehörden der Ukraine auswich, und von der ukrainischen Seite keine Angaben der Flugkontrolle forderte, kein Verhör des Fluglotsen organisierte, der den MH17-Flug begleitete.

Es wurde auf andere Versäumnisse und Unstimmigkeiten bei der Version verwiesen, an die sich die Behörden der Niederlande halten.

 

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