14 Mai 201820:01

Antwort der offiziellen Vertreterin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, auf eine Journalistenfrage bezüglich der Entscheidung des EU-Rates über die Erweiterung der individuellen Sanktionen hinsichtlich Bürger der Russischen Föderation

911-14-05-2018

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Frage: Wie würden Sie die neuen EU-Sanktionen gegen eine Reihe russischer Staatsbürger kommentieren?

Antwort: Wir haben das Augenmerk darauf gelenkt, dass der EU-Rat am 14. Mai die Aufnahme einer Reihe von Mitarbeitern aus Wahlorganen der Krim und Sewastopol in die Liste der Personen beschlossen hat, auf die sich die illegitimen persönlichen Sanktionen der EU erstrecken.

Die neuen Maßnahmen der Europäischen Union demonstrieren erneut ihre wahre Haltung gegenüber der Bevölkerung der Krim, gegenüber den Interessen und Hoffnungen der Einwohner der Halbinsel. In Brüssel, wo man die hohen Prinzipien der Demokratie und Menschenrechte vergessen hat, ist man hartnäckig bestrebt, jene „zu bestrafen“, die an der Organisierung demokratischer Willensbekundungen auf der Halbinsel beteiligt sind. Die EU-Vertreter lassen augenscheinlich die signifikanten positiven Veränderungen im Leben der Krim-Bewohner nach 2014 keine Ruhe, besonders im Kontrast zur Situation in der Ukraine, deren Bürger sich aus verständlichen Gründen als betrogenen seitens der EU fühlen, die ihr seinerzeit eine baldige „lichte Zukunft“ verhieß.

Wir denken, dass auch in der Europäischen Union an sich für alle schon längst die Nutzlosigkeit der antirussischen Sanktionen offensichtlich ist, die sich in rituelle Demonstrationen einer EU-internen „Solidarität“ verwandelt haben. Ihr einziges praktisches Ergebnis ist die Akkumulierung von „Reizfaktoren“, die die Gestaltung eines gegenseitig vorteilhaften Dialogs und einer solchen Zusammenarbeit mit Russland im Interesse unserer Bürger verhindern.

Die russische Seite behält sich das Recht vor, adäquat auf den erneuten unfreundlichen Schritt der EU zu reagieren. 

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