10 März 201809:45

Zum Besuch des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, in der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien

438-10-03-2018

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PRESSEMITTEILUNG

 

Der in Addis Abeba zu einem Besuch weilende Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, wurde am 9. März vom Regierungschef Äthiopiens, Haile Mariam Dessalegn, und Präsident Mulatu Teshome Wirtu empfangen, verhandelte mit dem Außenminister Workneh Gebeyehu.

Während des interessierten Meinungsaustausches zu einem breiten Themenkreis der russisch-äthiopischen Zusammenarbeit wurden gegenständlich ausichtsreiche Richtungen des weiteren Ausbaus der gegenseitig vorteilhaften Partnerschaft im handelswirtschaftlichen und Investitionsbereich besprochen, mit dem Schwerpunkt die Umsetzung gemeinsamer Projekte  mit Äthiopien in den Bereichen Energie, darunter Atomenergie, Landwirtschaft, Verkehr, geologische Erkundungen, Wissenschaft und Technologien. Es wurde die Bedeutung der Fortsetzung des Zusammenwirkens im humanitären Bereich, Ausbildung der Fachkräfte hervorgehoben.

Es wurde die gegenseitige Absicht Moskaus und Addis Abebas der weiteren Vertiefung eines vertrauensvollen politischen Dialogs und enger Koordinierung der Handlungen in der Weltarena, darunter im UN-Sicherheitsrat, dessen nicht ständiges Mitglied Äthiopien ist, auf Grundlage der grundlegenden Bestimmungen des Völkerrechts und der UN-Charta bestätigt. Es wurde die Alternativlosigkeit der Ankopplung der Anstrengungen aller Staaten zu einer effektiven Bekämpfung der modernen Herausforderungen und Bedrohungen, vor allem Terrorismus betont.

Bei der Besprechung der aktuellen regionalen Problematik wurde die vorrangige Aufmerksamkeit der Aufgabe der Deblockierung der Konflikte und Stabilisierung der Lage in Afrika gewidmet, darunter am Horn von Afrika, im Kontext des Prinzips „für afrikanische Probleme – afrikanische Lösung“. Es wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, dass die Weltgemeinschaft weiterhin die Regelung in Somalia, Südsudan, Sahara-Sahel-Zone und in der Region der Großen Seen fördern soll.

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