5 März 201818:06

Rede des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, bei der Einweihung des Denkmals für die Kämpfer, die die internationale Pflicht in Angola ausübten, am 5. März 2018 in Luanda

410-05-03-2018

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Sehr geehrter Herr Außenminister,

Sehr geehrter Herr Verteidigungsminister,

Sehr geehrte Botschafter Kubas und Namibias, Ihre Exzellenzen,

Liebe Freunde,

Ich möchte mich allererst bei der Union der Veteranen Angolas, der Botschaft Russlands in Luanda, unseren angolanischen Freunden für diese Initiative bedanken.

Heute wurde während des Gesprächs mit Präsident der Republik Angola, João Lourenço, und der Verhandlungen mit dem Außenminister der Republik Angola, Manuel Domingos Augusto, bestätigt, dass wir uns an unsere Kampfbruderschaft erinnern, die die Befreiung  Angolas und seine Unabhängigkeit ermöglichte.

Die Zahlen, die unsere Hilfe an Angola in die schwierigsten Zeiten kennzeichnen – während des Unabhängigkeitskampfes – waren heute bereits zu hören. Im Ergebnis nahmen mehr als 100.000 unsere Staatsbürger an diesem Kampf teil. 80 Menschen kamen ums Leben, hunderte wurden verletzt, darunter unser geehrter Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Angola, Wladimir Tararow.

Unsere Hilfe an dieses Bruderland beschränkte sich nicht nur auf den Kampf um die Unabhängigkeit. Er dauerte an, als sich die Republik Angola mit dem Aufbau ihres Staates befasste.

Der Beitrag in den Aufbau unserer Freundschaft und Kooperation bereits in der friedlichen Zeit wurde von der sowjetischen und russischen Diplomatie geleistet.

Ich möchte besonders hervorheben, dass in den schwierigen für das angolanische Volk Zeiten leistete nicht nur unser Land Hilfe, sondern auch Kuba und Namibia. Ich freue mich sehr, dass heute die Botschafter der zwei Bruderländer dieser Zeremonie beiwohnen.

Nicht umsonst heißt dieser Gedenkstätte-Stein „Zum Gedenken an jene, die um unabhängiges Angola kämpften“. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Symbol der Solidarität aller, die um Gerechtigkeit und das Recht kämpfen, selbst über ihr Schicksal zu entscheiden, im Laufe von vielen Jahren junge Generation darüber erinnern wird, dass diese Werte über alles sind. Wenn ich Jungen und Mädchen sehe, die in unserer Schule lernen und hierher zu dieser Zeremonie gekommen sind, bin ich davon überzeugt, dass unsere Sache gerecht ist, und wir gewinnen werden.

Nochmals vielen Dank an alle für diese Initiative. Ich wünsche ihnen alles Gute und unseren angolanischen Freunden neue Erfolge bei der Entwicklung ihres unabhängigen und selbstständigen Landes.

 

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