28 Februar 201815:02

Rede des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Wenn Flügel wichtiger sind. Überwindung von Stereotypen“ am 28. Februar 2018 in Genf

359-28-02-2018

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Sehr geehrter Herr Direktor,

sehr geehrte Damen und Herren,

Freunde,

ich freue mich über die Möglichkeit, bei der Eröffnung der Ausstellung „Wenn Flügel wichtiger sind. Überwindung von Stereotypen“ aufzutreten.

Vor allem möchte ich mich bei dem Initiator dieses Projekts, der internationalen Wohltätigkeitsstiftung „Schenke der Welt die Liebe“, sowie bei der Allrussischen Invalidengesellschaft und dem Verband der Fotokünstler Russlands bedanken, die sich dieser Initiative angeschlossen und die Bilder der Finalisten des Fotowettbewerbs „Ohne Barrieren“ bereitgestellt haben.

Ich möchte darüber hinaus den Beitrag des russischen Unternehmens Sakhalin Energy zur Organisation der Ausstellung und vor allem zur Schaffung einer invalidenfreundlichen Umgebung auf Sachalin hervorheben. Es ist erfreulich, dass dies lange nicht das einzige russische Unternehmen ist, das auf einer aktiven Position zum Thema Förderung der Menschenrechte, insbesondere der Invalidenrechte, steht. Das Zusammenwirken des Staates, der Geschäftskreise und der Zivilgesellschaft bei der Unterstützung der Menschen mit beschränkten Möglichkeiten gehört zu den Prioritäten der russischen Sozialpolitik.

An diesen Tagen wurde im Palast der Nationen der Bericht Russlands über die Umsetzung der Konvention über Invalidenrechte behandelt. In den sechs Jahren, die seit ihrer Ratifizierung vergangen sind, konnten wichtige Fortschritte gemacht werden. Die russischen Gesetze wurden durch Bestimmungen über barrierefreie Umgebung, Inklusivität, vernünftige Anpassung und Sicherung der Invalidenrechte auf 20 Gebieten vervollkommnet – vom Bildungswesen bis Kultur, Beschäftigung und Sport.

Das ist alles nicht nur für die Schaffung von komfortablen Bedingungen für Menschen mit gesundheitlichen „Besonderheiten“, sondern auch für ihre vollwertige Sozialisierung sehr wichtig. Wir begrüßen Initiativen zur Heranziehung von Behinderten zu kreativen und sportlichen Projekten – auf solchen Gebieten wie Ski alpin oder Felsklettern; wir unterstützen die Organisation von künstlerischen oder musikalischen Meisterklassen, von Theateraufführungen für Behinderte. Ein solches Schauspiel wurde hier, im Palast der Nationen, im November des vorigen Jahres im Rahmen des Forums für Business und Menschenrechte präsentiert.

Sehr positiv wurde in der russischen Gesellschaft die Entscheidung des Präsidenten Wladimir Putin wahrgenommen, einen Sonderzuschuss für die Organisation eines interregionalen Festivals im Fallschirmspringen für Behinderte im Sommer dieses Jahres bereitzustellen. Über dieses Projekt wird die Präsidentin der Internationalen Wohltätigkeitsstiftung „Schenke der Welt die Liebe“, Jelena Wolochowa, ausführlich erzählen.

Es ist offensichtlich, dass der Sport für viele Behinderte nicht nur für die Aufrechterhaltung ihrer physischen Form wichtig ist, sondern auch als Möglichkeit, ihre Errungenschaften zu zeigen. Ich hoffe, dass unsere Paralympics-Sportler in Pyeongchang trotz aller künstlichen Hindernisse sehr erfolgreich auftreten werden.

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