5 Dezember 201718:57

Grußworte des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, an die Organisatoren und Teilnehmer des 11. Europäischen russischen Forums am 4. Dezember 2017 im EU-Parlament in Brüssel

2345-05-12-2017

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Ich begrüße herzlich die Organisatoren und Teilnehmer des 11. Europäischen russischen Forums „Europäische Union 2017 und Russische Revolution 1917: nicht gelernte Lehren“.

Ihre Treffen im EU-Parlament, die inzwischen zu einer guten Tradition geworden sind, leisten einen wichtigen Beitrag zur Festigung des Gesellschaftsdialogs zwischen Russland und der EU. In der aktuellen schwierigen Situation auf unserem gemeinsamen Kontinent haben solche Bemühungen um die Aufrechterhaltung des Vertrauens und der gegenseitigen Verständigung zwischen den Völkern, um die Überwindung von Vorurteilen und Stereotypen und letztendlich um die Wiederherstellung des respektvollen Zusammenwirkens zwischen Russland und der EU eine besondere Bedeutung.

Das Thema des heutigen Forums ist äußerst akut. Die russische Revolution, die zu einem Wendepunkt in der Geschichte nicht nur unseres Landes, sondern der ganzen Menschheit wurde, verlieh einen starken Impuls den politischen und sozialwirtschaftlichen Veränderungen auf der ganzen Welt und bestimmte den Vektor der globalen Entwicklung im 20. Jahrhundert.

Heutzutage sollte das allumfassende Umdenken bzw. die objektive, entpolitisierte Erforschung von Ereignissen aus der Vergangenheit – auch von komplizierten und kontroversen Ereignissen – helfen, künftig Fehler zu vermeiden. Ich bin überzeugt, dass die auf dieser Konferenz  geplanten konstruktiven Diskussionen dazu in jeder Hinsicht beitragen werden.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Arbeit und alles Gute.

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