29 September 201715:38

Stellungnahme der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zur Erklärung des US-Verteidigungsministers, James Mattis, bezüglich der Folgen der angeblichen russischen Waffenlieferungen an die Taliban

1833-29-09-2017

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Wir haben die jüngste Antwort des Pentagon-Chefs James Mattis auf eine provokante Frage im Laufe einer Pressekonferenz in Kabul bezüglich der angeblichen russischen Waffenlieferungen an die Taliban nicht übersehen können, die eine Warnung vor der Unterstützung des Terrorismus enthielt.

Die US-Militärführung wirft immer wieder das aus dem Finger gesogene Thema der russischen Hilfe an die Taliban-Kämpfer auf. Dabei werden derartige Erklärungen durch nichts bestätigt. Übrigens erklärte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der sich an jener Pressekonferenz ebenfalls beteiligte, offen, dass die Allianz keine Beweise für die Unterstützung der Taliban durch Moskau hat. In diesem Zusammenhang halten wir solche Aussagen bezüglich der Folgen der Unterstützung der Terroristen für unangebracht.

Es entsteht der Eindruck, dass die Versuche der USA zur Verleumdung Russlands im Kontext der Situation in Afghanistan unternommen werden, um die Weltgemeinschaft von ihren eigenen zahlreichen Fehlern abzulenken, die sie während ihres 16-jährigen Aufenthalts in Afghanistan begangen haben. Dabei bleiben unsere Fragen bezüglich der Flüge von „nicht identifizierten“ Flugzeugen im Interesse des IS und anderer Gruppierungen in dem von den USA bzw. der Nato kontrollierten Sektor des afghanischen Luftraums unbeantwortet.

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