3 März 201714:49

Stellungnahme der Informations-und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zur Situation in der Republik Mazedonien

419-03-03-2017

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Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Republik Mazedonien von außerhalb wird immer empörender. Am 11. Dezember 2016 hatten die Einwohner dieses Landes bei einer vorverlegten Parlamentswahl für die Regierungspartei gestimmt. Die von der EU und den USA unverhohlen unterstützte Opposition verlor dabei.

Allerdings setzen der EU-Kommissar Johannes Hahn, die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und andere Vertreter des so genannten „aufgeklärten Europas“, die sich so große Sorgen über die demokratischen Normen machen, den Präsidenten Mazedoniens, Gjorge ivanov, unverschämt unter Druck und verlangen von ihm, den Posten des Ministerpräsidenten der Opposition zu überlassen, die die ultimative „albanische Plattform“ akzeptiert hat. Man sollte begreifen, dass diese in Tirana formulierten Maßnahmen, die die Föderalisierung Mazedoniens und eine Veränderung der Machtarchitektur und sogar der Staatssymbole vorsehen, faktisch die Verfassungsbasis zerstören und am Ende zur Desintegration dieses Landes führen könnten.

Solchem Vorgehen der EU-Beamten schloss sich auch das so genannte „Oberhaupt“ des selbsternannten Kosovo, Hashim Thaci, an, der mazedonische Albaner eindeutig aufforderte, „ihre Rechte in ihre eigenen Hände zu nehmen“ – in Übereinstimmung mit dem Projekt des „Großen Albaniens“, das große Gebiete in einigen Balkanländern, darunter in Mazedonien, beansprucht. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass der künstlich gegründete Quasi-Staat Kosovo eine der größten Quellen der Instabilität und des Konfliktpotenzials auf dem Balkan ist.

Die Mazedonier sollten selbst über ihr Schicksal entscheiden – ohne jegliche Einmischung von außerhalb.

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