2 März 201721:07

Stellungnahme der Sprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, zur Teilnahme der US-Militärs an Provokationsaktionen in Osteuropa

408-02-03-2017

  • ru-RU1 de-DE1 en-GB1

Wir wurden darauf aufmerksam, dass die vor kurzem nach Polen und im Baltikum eingetroffenen US-Militärs bereits an „historischen Aktionen“ mit eindeutiger antirussischer Ausrichtung teilnahmen. Es handelt sich unter anderem um einen Lauf zu Gedenken an so genannte „Verfluchte Soldaten“ – Mitglieder des polnischen antikommunistischen Untergrunds, die in die Rücken der Kämpfer der Roten Armee schossen, die ihr Land von Faschisten befreiten. Dazu gehört auch der „Fußmarsch in den Osten“ – zu Narva, der mit demonstrativem Fotografieren der estnischen und amerikanischen Militärs mit der Iwangorod-Festung im Hintergrund endete, die sich auf unserer Seite der Grenze befindet.

Wir sind davon überzeugt, dass solche zweifelhafte Veranstaltungen mindestens die Geschichte eines gemeinsamen Kampfs der USA und Sowjetunion gegen Nazismus überschatten. Es wäre besser, wenn Amerikaner statt der Teilnahme an solchen Propaganda-Kampagnen die Möglichkeit finden, ihre Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition zu gedenken, die für die Rettung Europas vor der braunen Pest fielen.

 

 

 

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