13 April 201616:16

Stellungnahme der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zum Beschluss der UNESCO in Bezug auf Palmyra

719-13-04-2016

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Am 12. April hat der Exekutivrat der UNESCO in seiner 199. Tagung auf Initiative der Russischen Föderation das Thema „Die Rolle der UNESCO bei dem Schutz und der Aufrechterhaltung Palmyras und anderer syrischer Objekte des Weltkulturerbes“ behandelt und einstimmig einen Beschluss gefasst. Als Co-Autoren hatten an diesem von Russland initiierten Dokument mehr als 40 UNESCO-Mitgliedsländer mitgewirkt, darunter die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, die BRICS-Länder, Syrien und mehrere andere arabische Staaten.

Der Exekutivrat begrüßte die Befreiung des syrischen Palmyras von den IS-Kämpfern und legte viel Wert auf die Arbeit der Kulturexperten, die dabei ihre Leben riskieren müssen. Zudem rief der Exekutivrat den Generaldirektor auf, die Kräfte der ganzen Weltgemeinschaft bei der Unterstützung der Arabischen Republik Syrien zu bündeln und eine Mission von UNESCO-Experten nach Palmyra zu entsenden, damit sie dort den zugefügten Schaden einschätzen und einen Plan zur Wiederherstellung der von den Terroristen zerstörten syrischen Kulturdenkmäler erstellen können, sobald die Sicherheitsbedingungen das ermöglichen.

Der Beschluss der UNESCO enthält auch einen Aufruf an die Mitgliedsländer, die Arbeiten zur Einschätzung des zugefügten Schadens und zur Wiederherstellung der zerstörten Denkmäler finanziell zu unterstützen.

Erwähnenswert ist, dass sich bei Palmyra derzeit eine Gruppe von russischen Experten befindet, die das Russische Forschungsinstitut des Weltkultur- und -naturerbes „Dmitri Lichatschow“ beim Kulturministerium vertreten. Diese Gruppe hat bereits eine vorläufige Untersuchung der Zerstörungen im Sinne der UNESCO-Methoden vorgenommen und wird dem Sekretariat der Organisation einen Bericht vorlegen.

Der von der UNESCO gefasste Beschluss ist ein Zeichen für den politischen Willen und die Entschlossenheit der Weltgemeinschaft zum Widerstand den barbarischen Handlungen der Terroristen in Syrien und zur Wiederherstellung des Kulturerbes in diesem Land.

 

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