11 April 201618:31

Antwort der Sprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, auf eine Medienfrage bezüglich der Erklärung des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die Sitzung des Russland-Nato-Rats auf der Ebene der ständigen Vertreter

691-11-04-2016

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Frage: Wie können Sie die Erklärung des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg darüber kommentieren, dass die Sitzung des Russland-Nato-Rats auf der Ebene der ständigen Vertreter in den „nächsten zwei Wochen stattfindet“?

Antwort: Nach einer fast zweijährigen Pause wegen des von der Allianz genommenen Kurses auf den Abbau des systematischen politischen Dialogs und eines einseitigen Beschlusses zur Einstellung der praktischen Kooperation mit unserem Land brachte Brüssel die Initiative voran, den Russland-Nato-Rat auf der Ebene der ständigen Vertreter einzuberufen. Diese Sitzung soll in der nächsten Zeit stattfinden.

Zu den wichtigsten Punkten der abgestimmten Tageordnung gehören die Krise in der Ukraine im Kontext der Notwendigkeit, die Minsker Vereinbarungen völlig umzusetzen, die Situation in Afghanistan und regionale Terrordrohungen.

Es wird ausführlich auch ein weiteres für uns vorrangiges Thema besprochen – die Risiken, die wegen des präzedenzlosen Ausbaus der Militärtätigkeit der Nato entstehen, darunter in den an Russland grenzenden Regionen.

Der weitere Dialog wird ausgehend von realen Handlungen der Allianz und streng gemäß der Bereitschaft der Nato zu einer gleichberechtigten Kooperation im Interesse der Aufrechterhaltung des Friedens und Stabilität in der euroatlantischen Region entwickelt.

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